Graz mit dem Wohnmobil: Ein Tag mit Hund bis zum Sonnenuntergang am Schlossberg

Graz stand schon lange auf unserer Liste – Anfang September 2026 hat es endlich gepasst: ein Tag, eine Nacht, strahlender Spätsommer. Wir – Eva, Robert und unser Hund Tyson – haben den Camper am Stadtrand abgestellt und die steirische Landeshauptstadt zu Fuß, mit dem Bus und über ziemlich viele Stufen erkundet. Am Ende saßen wir oben auf dem Schlossberg, die Sonne verschwand hinter den Hügeln, und Tyson schaute mit uns über die Dächer. Spätestens da war klar: Graz wird völlig unterschätzt.
Für alle, die zum ersten Mal bei uns mitlesen: Tyson ist unser kleiner, neugieriger Vierbeiner und bei jedem Abenteuer mit an Bord. In Graz hat er Bus fahren mit Maulkorb gelernt, im Biergarten ein Nickerchen gemacht und beim Sonnenuntergang den besten Platz erwischt. In diesem Beitrag nehmen wir euch Stunde für Stunde mit durch unseren Tag – die Uhrzeiten stammen direkt aus unseren Fotos.
Inhaltsverzeichnis
- Graz in Zahlen
- Unsere Route durch Graz
- 11:00 Uhr – Ankommen in Straßgang
- 12:15 Uhr – Mit Bus und Maulkorb in die Stadt
- 13:00 Uhr – Mariensäule, Stadtpark & erste Pause
- 14:00 Uhr – Burg, Doppelwendeltreppe & Dom
- 14:30 Uhr – Das Mausoleum
- 15:00 Uhr – Hauptplatz & über die Mur nach Lend
- 17:00 Uhr – Schnitzel-Zeit
- 18:00 Uhr – Rauf auf den Schlossberg
- 18:45 Uhr – Der Sonnenuntergang
- 19:30 Uhr – Uhrturm, Pavillon & Drink mit Aussicht
- 20:30 Uhr – Graz bei Nacht
- Mit Hund in Graz
- Übernachten: 1. Reisemobil-Stellplatz Graz
- Mit dem Bus vom Stellplatz ins Zentrum
- Praktisches auf einen Blick
- Beste Reisezeit
- Unser Fazit
- Häufige Fragen
Graz in Zahlen
Bevor es losgeht, ein paar Eckdaten zur Stadt und zu unserem Besuch:
Unsere Route durch Graz
Damit ihr euch den Tag besser vorstellen könnt, haben wir unsere Stationen auf einer Karte markiert. Insgesamt waren es rund 4,6 Kilometer zu Fuß durch die Altstadt, nach Lend und auf den Schlossberg – plus die Busfahrt vom Stellplatz ins Zentrum und zurück. Die Uhrzeiten in der Legende passen zu den Abschnitten weiter unten. Klick auf eine Nummer, dann springst du direkt zum passenden Abschnitt – mit „Zurück zur Karte“ kommst du wieder hierher.
- 1Jakominiplatz 12:45
- 2Mariensäule 12:50
- 3Stadtpark & Hamerling 13:05
- 4Biergarten-Pause 13:15
- 5Grazer Burg 14:05
- 6Dom 14:10
- 7Doppelwendeltreppe 14:15
- 8Mausoleum 14:25
- 9Hauptplatz 15:05
- 10Mariahilferkirche (Lend) 16:20
- 11Schnitzel-Pause 17:10
- 12Schlossbergplatz 18:00
- 13Sonnenuntergang 18:20
- 14Chinesischer Pavillon 19:30
- 15Uhrturm & Terrasse 19:50
- 16Rathaus bei Nacht 20:45
11:00 Uhr – Ankommen in Straßgang
Kurz nach elf rollen wir auf den 1. Reisemobil-Stellplatz Graz im Stadtteil Straßgang. Der Platz liegt ruhig am Waldrand, nur wenige Kilometer von der Autobahn entfernt, und hat genau das, was wir für einen Städtetrip brauchen: eine schattige Parzelle, saubere Sanitäranlagen und eine Bushaltestelle in Laufweite. Camper abstellen, Strom anstecken, Rucksack packen – fertig. Alle Details zum Stellplatz findet ihr weiter unten.

12:15 Uhr – Mit Bus und Maulkorb in die Stadt
Den Camper lassen wir stehen, in die Innenstadt geht es mit dem Bus. Zur Haltestelle Bad Straßgang der Linie 32 sind es vom Stellplatz rund 500 Meter, also etwa 7 Minuten zu Fuß, und der Bus fährt ohne Umsteigen bis zum Jakominiplatz – dem großen Umsteigeknoten im Zentrum. Laut Betreiber dauert die Fahrt 15 bis 20 Minuten; mit Fußweg und Warten waren wir rund eine halbe Stunde unterwegs. Alle Infos zu Linie, Fahrzeit und Tickets findet ihr weiter unten.
Für Tyson hieß das: Maulkorb auf. In Bussen und Straßenbahnen der Holding Graz Linien brauchen Hunde einen bisssicheren Maulkorb, größere Hunde zusätzlich ein eigenes Ticket. Tyson fand das erwartungsgemäß nur mäßig spannend, hat es aber mit Fassung getragen.

Achtung: Maulkorb unbedingt einpacken! Ohne bisssicheren Maulkorb darf euer Hund in Graz nicht mit Bus oder Straßenbahn fahren.
13:00 Uhr – Mariensäule, Stadtpark & erste Pause
Vom Jakominiplatz sind es nur ein paar Schritte zum Platz Am Eisernen Tor, wo die Mariensäule golden in der Mittagssonne glänzt. Von dort schlendern wir in den Stadtpark, die grüne Lunge direkt neben der Altstadt. Zwischen alten Bäumen steht hier unter anderem das Denkmal für den Dichter Robert Hamerling – vor allem aber gibt es Schatten. Bei dem Wetter für Tyson (und uns) Gold wert.

Kurz darauf haben wir einen Gastgarten gefunden und uns das erste kühle Bier des Tages gegönnt. Tyson hat sich auf einem gepolsterten Stuhl breitgemacht und das Geschehen aus sicherer Höhe beobachtet – zwischendurch mit auffälligem Interesse an Roberts Glas.

14:00 Uhr – Burg, Doppelwendeltreppe & Dom
Frisch gestärkt geht es zur Grazer Burg, dem ehemaligen Sitz der Habsburger in der Stadt. Heute ist hier die steirische Landesregierung untergebracht, die Innenhöfe kann man aber ganz normal betreten. Und dort versteckt sich unser persönliches Highlight des Tages: die Doppelwendeltreppe.

Die spätgotische Treppe wurde 1499 unter Kaiser Maximilian I. gebaut. Zwei gegenläufige Steintreppen trennen sich auf jedem Stockwerk und finden danach wieder zusammen – in Graz nennt man sie deshalb auch „Versöhnungsstiege“. Wer von unten nach oben schaut, bekommt ein fast hypnotisches Spiralbild. Und das Beste: Sie kostet keinen Eintritt.

Tipp: Die Doppelwendeltreppe ist leicht zu übersehen, weil sie in einem Treppenturm der Burg liegt. Haltet im Innenhof die Augen offen, sonst lauft ihr glatt daran vorbei.
Gleich nebenan steht der Grazer Dom, die ehemalige Hofkirche der Habsburger und heute die Bischofskirche der Steiermark.

14:30 Uhr – Das Mausoleum
Nur ein paar Schritte weiter wartet das Mausoleum Kaiser Ferdinands II. – für uns eines der schönsten Gebäude der Stadt. Die barocke Fassade mit den grünen Kuppeln thront über einer breiten Freitreppe und wirkt vor blauem Himmel fast wie eine Filmkulisse. Ferdinand ließ sich die Grabstätte übrigens schon zu Lebzeiten errichten.

15:00 Uhr – Hauptplatz & über die Mur nach Lend
Durch die Altstadtgassen bummeln wir Richtung Hauptplatz. Dort wartete die wohl skurrilste Begegnung des Tages: Mitten in der Innenstadt stand ein Skispringer im kompletten Rennanzug samt Skiern – im September, bei strahlendem Sonnenschein. Ein Erinnerungsfoto musste natürlich sein.
Danach geht es über die Mur ins Viertel Lend, das etwas alternativer und entspannter wirkt als die Altstadt gegenüber. Von hier hat man immer wieder schöne Blicke zurück auf den Uhrturm, und am Mariahilferplatz steht die Mariahilferkirche mit ihren zwei markanten Türmen.


17:00 Uhr – Schnitzel-Zeit
Nach so vielen Schritten meldet sich der Hunger. Wir landen in der Altsteirischen Schmankerlstub’n in der Sackstraße 10, nur ein paar Schritte vom Schlossbergplatz entfernt, und bestellen, was man in Österreich eben bestellt: ein Wiener Schnitzel mit Petersilkartoffeln und Preiselbeeren, dazu Schwammerl mit Knödel – im Spätsommer ein Klassiker auf fast jeder steirischen Speisekarte. Und natürlich zwei Bier.
Wir waren rundum zufrieden: Das Essen war richtig gut, der Service herzlich – und zum Abschluss hat uns der nette Kellner sogar noch einen Schnaps aufs Haus spendiert. Tyson bekam zwar kein Schnitzel, dafür ausgiebige Streicheleinheiten. Mit Hund war das hier, wie überall an diesem Tag, überhaupt kein Thema.
Unsere Empfehlung: Altsteirische Schmankerlstub’n, Sackstraße 10 – steirische und gutbürgerliche Küche in gemütlichen Stuben, mitten in der Altstadt und täglich geöffnet, auch am Sonntag.


18:00 Uhr – Rauf auf den Schlossberg
Jetzt kommt der Teil, auf den wir uns am meisten gefreut haben. Vom Schlossbergplatz aus führt der Kriegssteig in Serpentinen den Fels hinauf – rund 260 Stufen, die im Ersten Weltkrieg von Kriegsgefangenen angelegt wurden. Wer es gemütlicher mag, nimmt den Schlossberglift, der gleich daneben im Inneren des Berges nach oben fährt, oder die historische Schlossbergbahn vom Kaiser-Franz-Josef-Kai.

Mit Hund auf den Schlossberg: In der Schlossbergbahn gelten die normalen Öffi-Tickets der Graz Linien, größere Hunde brauchen ein eigenes Ticket (Stundenkarte 1,70 €). Für den Schlossberglift gelten die Öffi-Tickets nicht – dort braucht ihr ein separates Ticket.
Oben erwartet einen ein weitläufiges Plateau mit Parkanlagen, Aussichtspunkten und Resten der alten Festung. Die wurde 1809 nach dem Frieden von Schönbrunn auf Befehl Napoleons geschleift – nur Uhrturm und Glockenturm blieben stehen, weil die Grazer Bürger für ihren Erhalt bezahlt haben.
18:45 Uhr – Der Sonnenuntergang
Wir suchen uns einen Platz auf einer der breiten Mauern mit Blick nach Westen – und haben Glück: keine Wolke, nur die Sonne, die langsam hinter den Hügeln versinkt. Unter uns färben sich die Dächer von Graz golden, Tyson sitzt auf der Mauer und schaut, als hätte er das alles persönlich bestellt. Einer der schönsten Sonnenuntergänge, die wir auf unseren Reisen erlebt haben.



Tipp: Seid rund eine Stunde vor Sonnenuntergang oben. Dann habt ihr noch freie Platzwahl auf den Mauern mit Blick nach Westen.
19:30 Uhr – Uhrturm, Pavillon & Drink mit Aussicht
Nach Sonnenuntergang färbt sich der Himmel rosa, und wir laufen über das Plateau Richtung Uhrturm. Von oben blickt man auf das Wahrzeichen der Stadt und die rote Dächerlandschaft dahinter. Kleines Detail, das viele nicht wissen: Beim Uhrturm ist der große Zeiger der Stundenzeiger. Ursprünglich hatte die Uhr nur diesen einen – der Minutenzeiger kam erst später dazu.

Auf dem Weg liegt auch der Chinesische Pavillon, ein hölzerner Aussichtspunkt mit geschwungenem Dach – einer der schönsten Rahmen für ein Abendfoto über der Stadt.

Den Abend lassen wir auf einer Terrasse gleich beim Uhrturm ausklingen: Bier für Robert, Rotwein für Eva, Graz im Abendlicht darunter. Tyson war nach dem langen Tag sichtlich geschafft und hat seinen Kopf einfach auf den Tisch gelegt.


20:30 Uhr – Graz bei Nacht
Zum Schluss geht es wieder hinunter in die Altstadt. Der Uhrturm ist abends angestrahlt, die Gassen sind ruhig, und das Rathaus am Hauptplatz leuchtet wie eine Hochzeitstorte. Gegen Viertel vor zehn sind wir zurück am Stellplatz – müde, glücklich und mit gut 150 Fotos im Gepäck.



Mit Hund in Graz: Das solltet ihr wissen
Graz ist eine angenehme Stadt für einen Städtetrip mit Hund – wenn man die Regeln kennt. Allgemeine Tipps fürs Reisen mit Hund im Camper findet ihr in unserem großen Ratgeber „Mit Hund reisen“.
- An öffentlichen Orten wie Straßen, Plätzen und in Lokalen muss euer Hund entweder an der Leine geführt werden oder einen Maulkorb tragen.
- In öffentlichen Parkanlagen gilt generell Leinenpflicht.
- In Bus und Straßenbahn ist ein bisssicherer Maulkorb Pflicht. Größere Hunde brauchen ein Ticket zum halben Preis (Stundenkarte 1,70 €), kleine Hunde in einer geeigneten Tasche oder Box fahren kostenlos.
- Freilauf ohne Leine gibt es auf den eingezäunten Hundewiesen, zum Beispiel im Augarten oder im Volksgarten. In den Auwiesen in Liebenau gibt es sogar einen eigenen Hundebadeteich.
- Gackerlsackerl immer dabeihaben – Hundekot gehört in Graz ausnahmslos ins Sackerl.
Übernachten: Der 1. Reisemobil-Stellplatz Graz
Unser Stellplatz für die Nacht war der 1. Reisemobil-Stellplatz Graz in der Martinhofstraße 3 im Stadtteil Straßgang. Mit bis zu 160 Plätzen ist er ziemlich groß, wirkt dank der vielen Bäume aber ruhig und grün. Wohnmobile und Wohnwagen stehen getrennt, die Parzellen sind nummeriert, 5 × 10 Meter groß (für Fahrzeuge über 10 Meter gibt es 5 × 20 Meter) und haben alle einen Stromanschluss.
Beeindruckt hat uns vor allem die Ver- und Entsorgungsanlage: eine große, befestigte Fläche mit mehreren Stationen nebeneinander, an denen man ohne lange Warterei Frischwasser tankt und Grauwasser sowie Toilettenkassette leert. Die Sanitäranlagen waren sauber und modern, und direkt nebenan liegt das Freibad Straßgang, in das Stellplatzgäste laut Betreiber freien Eintritt haben.




In allen Preisen sind Frischwasser, Entsorgung und die Benutzung der Sanitäranlagen enthalten, Hunde und WLAN kosten nichts extra. Kinder bis zum vollendeten 15. Lebensjahr zahlen keine Nächtigungsabgabe. Check-out ist um 12 Uhr, wer bis 17 Uhr bleiben möchte, zahlt pauschal 7 €. Nur ver- und entsorgen ohne Übernachtung kostet ebenfalls 7 €. (Preise laut Betreiber, Stand September 2026)
Achtung: Am Stellplatz wird nur bar bezahlt – packt genug Bargeld ein!
Mit dem Bus vom Stellplatz ins Zentrum
Den Camper könnt ihr während eures Graz-Besuchs einfach auf dem Stellplatz stehen lassen. Die Busverbindung ist bequem, und die Parkplatzsuche in der Innenstadt spart ihr euch komplett.
Tickets kauft ihr am Automaten direkt im Bus oder vorab in der kostenlosen App „GrazMobil“ der Graz Linien, in der ihr auch Echtzeit-Abfahrten seht. Sobald ihr mehr als zwei Fahrten macht – etwa Hin- und Rückfahrt plus Schlossbergbahn – lohnt sich die 24-Stunden-Karte. Sie gilt in allen Bussen und Straßenbahnen in Graz und auch in der Schlossbergbahn, nicht aber im Schlossberglift.
Gut zu wissen: Anders als am Stellplatz geht im Bus nur bargeldlos: Die Ticketautomaten in den Bussen der Graz Linien nehmen nur Karte bzw. kontaktlose Zahlung. Und checkt vor dem Abendprogramm kurz, wann der letzte Bus zurückfährt.
Praktisches auf einen Blick
Beste Reisezeit für Graz mit dem Wohnmobil
Da der Stellplatz ganzjährig geöffnet ist, geht Graz eigentlich immer. Für uns war Anfang September ideal: noch sommerlich warm, lange Abende für den Sonnenuntergang am Schlossberg und angenehmer als in der größten Sommerhitze. Auch Frühling und Herbst sind schön, wenn die Parks grün oder bunt sind. Im Dezember locken die Adventmärkte – dann solltet ihr allerdings mit kalten Nächten im Camper rechnen. Im Hochsommer kann es in der Altstadt richtig heiß werden; mit Hund lohnt es sich dann, die Mittagsstunden im Schatten des Stadtparks zu verbringen.
Unser Fazit
Graz hat uns an einem einzigen Tag komplett überzeugt. Die Altstadt ist kompakt genug, um alles zu Fuß zu erkunden, und steckt voller kleiner Überraschungen wie der Doppelwendeltreppe. Mit dem Schlossberg hat die Stadt außerdem einen Sonnenuntergangsplatz, der locker mit berühmteren Aussichtspunkten mithalten kann. Dazu ein gut organisierter Stellplatz mit Busanbindung und eine Stadt, in der wir mit Tyson überall gut zurechtgekommen sind. Wir kommen wieder – dann mit mehr Zeit für Schloss Eggenberg und die Murinsel. Alles Wichtige zu Maut, Vignette und Reisen mit dem Wohnmobil in Österreich findet ihr übrigens auf unserer Seite Österreich – das solltest Du wissen, weitere Übernachtungsplätze in unserer Stellplatz-Übersicht.
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Häufige Fragen zu Graz mit Wohnmobil und Hund
Wo kann man in Graz mit dem Wohnmobil übernachten?
Wir haben auf dem 1. Reisemobil-Stellplatz Graz in Straßgang übernachtet (Martinhofstraße 3). Er ist ganzjährig geöffnet und hat bis zu 160 Plätze mit Strom, Ver- und Entsorgung sowie Sanitäranlagen. Eine Nacht kostet 25 € ohne bzw. 30 € mit Strom (Fahrzeuge bis 10 m) plus 2 € Nächtigungsabgabe pro Person, bezahlt wird bar.
Wie kommt man vom Stellplatz ins Zentrum von Graz?
Mit der Buslinie 32 ab der Haltestelle Bad Straßgang, die rund 500 Meter bzw. etwa 7 Minuten zu Fuß vom Stellplatz entfernt liegt. Der Bus fährt ohne Umsteigen in 15 bis 20 Minuten zum Jakominiplatz. Eine Stundenkarte kostet 3,30 €, die 24-Stunden-Karte 7,20 €.
Dürfen Hunde in Graz mit in Bus und Straßenbahn?
Ja, aber nur mit bisssicherem Maulkorb. Größere Hunde brauchen zusätzlich ein Ticket zum halben Preis, kleine Hunde in einer geeigneten Tasche oder Box fahren kostenlos mit.
Wie kommt man mit Hund auf den Schlossberg?
Zu Fuß über den Kriegssteig mit rund 260 Stufen, mit der Schlossbergbahn (Öffi-Ticket gilt, größere Hunde brauchen ein eigenes Ticket) oder mit dem Schlossberglift, für den ein separates Ticket nötig ist. Oben gilt wie in allen Grazer Parkanlagen Leinenpflicht.
Reicht ein Tag für Graz?
Für die Highlights der Altstadt, den Schlossberg und einen Sonnenuntergang reicht ein voller Tag – genau so haben wir es gemacht. Wer zusätzlich Schloss Eggenberg, die Murinsel oder das Kunsthaus sehen möchte, sollte zwei Tage einplanen.
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